Workshops/Termine

Abenteuer erleben

Eine handlungs- und erlebnisorientierte Didaktik findet in keinem Buch statt: Sie wird erlebt. Die Workshops, Seminare, interaktive Vorträge und Fortbildungen richten sich an Lehrer, Pädagogen und Didaktiker, die das Abenteuer für sich und ihre Lernenden suchen.

20 Jahre SINUS, Fibonacci und DELTAplus
Mittwoch, 10. Oktober 2018, Universität Regensburg

Vortrag: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde.

An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Wie bei allen SINUS- FIBONACCI und DELTA-veranstaltungen ist Fachwissenschaft mit dem Mensch verschränkt. Die Form, die Ästhetik rückt mit der Sache in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“.

Workshop (1,5 Stunden): Mathematik als Abenteuer

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von linearen Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Hier geht es zum Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München.

Physik als Abenteuer
Samstag, 20. Oktober 2018 in Stuttgart

Wissen, das handelnd erfahren wird, prägt sich tief und nachhaltig ein. Mittels didaktischer Rollenbelegung wird interaktives Modellieren möglich. Das hat seine Folgen: Spielfreude im Unterrichtsraum, erlebtes Verständnis, Einbezug aller Schüler. Nonverbale Kommunikationssysteme geben dem Lehrer ein Feedback über deren Verständnis. Im Workshop werden am Beispiel eines interaktiven Planetariums exemplarisch ein handlungs- und erlebnisbasierter Unterricht und Aufstellungsarbeit zu Sachthemen aufgezeigt.
„Nicht nur eine höhere Motivation war erkennbar, sondern auch die Informationsaufnahme war merklich höher … ich glaube wirklich, dass sie es besser verstanden haben.“

Hier geht es zur Landesverbandstagung 2018 Stuttgart.

Grundkurs Kommunikation. Der Empfänger entscheidet, was gesagt wurde.
2. – 4. November 2018

„Das habe ich so nicht gesagt!“
Es ist kein Wunder, dass wir häufig „falsch“ verstanden werden: Der Löwenanteil der Kommunikation geschieht im Verborgenen und ist für Augen und Ohren nicht direkt wahrnehmbar. Wir wissen nicht, wie unsere Äußerung beim Gegenüber ankommt, wir tappen im Dunkeln – so kommt es zu Missverständnissen, Konflikten und Vorwürfen.

Inhalt
Der Basiskurs führt spielerisch und leicht verständlich in die komplexe Welt der Kommunikation ein. Die grundlegenden Kommunikationsmodelle (Nachrichtenquadrat, Riemann-Thomann, Inneres Team) sowie eine konstruktivistisch-systemische Sichtweise werden handlungs- und erlebnisorientiert erlebt. Ein Abenteuer. Eine Begegnung mit anderen und mit sich selbst.

Anmeldung
Schreiben Sie eine Email: kontakt@unterricht-als-abenteuer.de

Weitere Infos hier auf dem Flyer.

Bruchrechnen als Abenteuer - gehirngerechtes Lernen
10. und 11. Nov. 2018, 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Technorama Winterthur

Bruchrechnen gilt in der Mathematikdidaktik als eines der am schwierigsten zu unterrichtenden Themen. Eingeführt wird es bereits im zweiten Zyklus, aber noch auf der Gymnasialstufe kämpfen die Schülerinnen und Schüler damit in der Algebra. Tatsächlich lässt sich die Bruchrechnung mit Ketten und Zahnrädern (Fischertechnik) nachhaltig veranschaulichen («be-greifen» lassen) und kompetenzorientiert vermitteln.

Ausführliche Kursbeschreibung und Anmeldung der Seite des Technoramas.


Teilnahmegebühr CHF 250 (inkl. Zahnräder- und Kettensatz CHF 50.

Literatur
(Fachlich) Martin Kramer: Bruchrechnen als Abenteuer, Klett Kallmeyer, Seelze, 2018
(Haltung) Martin Kramer: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde, Schneider Verlag Hohengehren, 2017

Theatrales Arbeiten in fachlichen Kontexten
BAG-TIS- Bundestagung am 23.-24.11.2018 in Salzburg, Heffterhof

Workshop I


Workshop II

Vortrag: "Das brauche ich nicht zu lernen. Das habe ich erlebt."

Man kann einem Lernenden nichts bei-bringen. Für einen Trichter fehlt die Schnittstelle. Wer zweifelt kann gerne nachschauen, ob er einen direkten Zugang zu den grauen Zellen findet. Der Schüler selbst entscheidet, was gelehrt wurde!

An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Die Form, die Ästhetik rückt in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“. Unterricht „funktioniert“ nicht, Unterricht geschieht. Spielfreude, Anschaulichkeit und Nachhaltigkeit sind die Folgen theatraler Methoden. Unterricht ist Kommunikation und kein Programm. Unterricht ist ein Abenteuer.

Workshop I: Algebra als Abenteuer: Gleichungen interaktiv erfahren

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von linearen Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Workshop II: Mathematik als Abenteuer: Unser Zahlensystem und exponentielles Wachstum

Eine interaktive Reise in die Welt der Zahlen. Unser Stellenwertsystem wird zum Spielfeld, zur Bühne der Erkenntnis. Körperlich wird gezählt, addiert und Überträge verrechnet. Die Teilnehmer erfahren interaktiv, dass unser Zahlensystem eines der besten überhaupt ist und auf einem exponentiellen Wachstum basiert. Im Workshop wird das Spiel sehr ernst genommen. Es ist keine Ausschmückung, sondern der Kern des Lehrens und Lernens. Der Lehrer wird zum Spielleiter, die Schüler zu Schauspielern.

Anmeldung zur Fachtagung: Ingrid.Krottendorfer@ph-noe.ac.at

Mathematik als Abenteuer
Erleben wird zur Grundlage des Unterrichtens
Samstag, 19. Januar 2019, 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Schulzentrum Mühleholz II, Vaduz

Wissen wächst. Die Lehrperson ist nicht dazu da, den Stoff zu vermitteln; seine Aufgabe besteht vielmehr darin, zwischen Lernenden und Wissen zu vermitteln.
Der ganztägige Workshop ermöglicht einen Zugang zu einem systemischen Denken und Handeln im Unterricht anhand ausgewählter konkreter Beispiele aus "Mathematik als Abenteuer". Im fachlichen Zentrum steht die Arithmetik: Lösen von Gleichungen und Gleichungssystemen, Aufbau unseres Zahlensystems, exponentielles Wachstum, Vektoren. In erster Linie geht es um das "Wie" und weniger um das "Was". Spielfreude und die Gesundheit der Lehrperson sind zwei Folgen des kompetenzorientierten Ansatzes.
Ein mehrtägiger Folgekurs zu den Themen der Analysis, der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Geometrie wäre denkbar.

Ab dem 23. Mai 18 können Sie sich hier anmelden. Anmeldeschluss ist der 30. Sept. 18. Lehrpersonen im liechtensteinischen Schuldienst haben Vorrang. Bei freien Plätzen werden sehr gerne externe Personen in den Kurs aufgenommen.


Teilnahmegebühr CHF 130

Literatur
Martin Kramer: Mathematik als Abenteuer Bd. I - III, Klett Kallmeyer, Seelze, 2018
Martin Kramer: Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde, Schneider Verlag Hohengehren, 2017

MNU Bundeskongress 2019
21. - 25. März 2019, Universität Hannover

Vortrag
Unterricht ist Kommunikation. Der Schüler entscheidet, was gelehrt wurde.

„Wie kommt Wissen in unser Gehirn?“ Eine zentrale Frage, möchte man meinen, vor allem, wenn man als Lehrer Schülern etwas beibringen möchte. Und doch erweist sich die naheliegende Frage (zunächst) als wenig hilfreich. In einem konstruktivistischen Sinne lautet die passende Fragestellung: „Wie entsteht Wissen in unserem Gehirn?“
An die Stelle des Trichters rückt die Lernumgebung, an die Stelle eines abbildenden Lernverständnisses das Erleben, welches zur Grundlage des Unterrichtens wird. Die Form, die Ästhetik rückt in den Vordergrund. Das „Was“ wächst mit dem „Wie“. Unterricht „funktioniert“ nicht, Unterricht geschieht. Unterricht ist Kommunikation und kein Programm. Unterricht ist ein Abenteuer.

Workshop
Mathematik als Abenteuer: Das brauche ich nicht zu lernen. Das habe ich erlebt.

Unterricht ist kein „Machwerk“ des Lehrers sondern geschieht. Der Lehrer wird zum Spielleiter, er gestaltet die Kommunikation. Am Beispiel von Gleichungen wird in eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise interaktiv eingeführt. Es sind die kleinen, auf den ersten Blick unscheinbaren Dinge, die über Spielfreude, Verständnis und Unterrichtsqualität entscheiden. Ganz ohne Technik wird ein moderner systemisch-konstruktivistischer Unterricht am Beispiel der Gleichungen erlebt. Die Teilnehmer schlüpfen dabei in unterschiedliche Rollen: Jeder wird zum Prüfer, zum Prüfling und zum Teilnehmer einer Prüfungskommission. Eine innere Binnendifferenzierung wird durch Aufstellungsarbeit erreicht.

Hier geht es zur Seite des MNU Bundeskongress 2019.